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06.06.2017

Gesund und Fit im Büro - GEO DATA GmbH gewinnt Bundespreis

Die Initiative GESUNDE UNTERNEHMEN zeichnet GEO DATA mit dem Bundespreis „Deutschlands Aktivste Unternehmen 2017“ in Berlin aus.

Berlin, 6. Juni 2017 – Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind für Unternehmen aller Größen und Branchen wichtiger denn je. Deshalb sensibilisiert die Initiative GESUNDE UNTERNEHMEN zu mehr Maßnahmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und macht gute Beispiele regional und bundesweit sichtbar. Auch in diesem Jahr wurde der Bundespreis „Deutschlands Aktivste Unternehmen 2017“ von der Initiative GESUNDE UNTERNEHMEN mit freundlicher Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an die 15 besten Unternehmenskonzepte verliehen. 

Dieses Jahr ist die GEO DATA GmbH aus Westhausen unter den Gewinnern. Das Ingenieurbüro mit knapp 70 Mitarbeitern legt besonders Wert auf eine Balance zwischen Arbeit und Gesundheit. Im Büroalltag ist man jedoch oft versucht, sich zu wenig zu bewegen oder mit einer falschen Haltung vor dem Bildschirm zu sitzen. 

Um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, aus der sitzenden Routine des Büroalltags herauszukommen, bietet die GEO DATA GmbH regelmäßig die bewegte Pause an. Dort werden in 20-25 Minuten unter Anleitung einer Personaltrainerin verschiedene Übungen zum Training, zur Entspannung und Regeneration durchgeführt. Die physiologische und psychologische Betreuung übernimmt die geprüfte Präventologin Lijuba Aurelie Stelle.

Für selbständige Auflockerungs- und Trainingsübungen steht im GEO DATA Wellnessraum eine Schumann 3D-Platte bereit.

Im vergangenen November wurde zusätzlich im Rahmen des GEO DATA Gesundheitstages ein Zumba-Kurs angeboten.

„Es ist unser Anliegen im Rahmen der Initiative GESUNDE UNTERNEHMEN Plattformen und Projekte zu schaffen, die gemeinsam mit der Regional-, Landes- und Bundespolitik, sowie weiteren gesellschaftlich etablierten Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Sport, für die betriebswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsthematik zu sensibilisieren und zu einer flächendeckenden Etablierung bei Betrieben aller Branchen und Größen in der Bundesrepublik

Deutschland zu motivieren“, so Steffen Klink, Inhaber des IFU Institut für Unternehmenswerte in seiner Begrüßungsrede.

Die diesjährige Bundespreisverleihung am 6. Juni in der Landesvertretung Baden-Württemberg an die besten Unternehmen 2017 nahm die Gründerin der Initiative GESUNDE UNTERNEHMEN, Katja Weigand, sowie Steffen Klink und der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, vor.

„Gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Betriebe können ihre Beschäftigten im Alltag bei der Gesundheitsvorsorge unterstützen, z.B. mit einem ausgewogenen Kantinen-Essen. Klar ist: Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es nicht umsonst. Aber es lohnt sich. Und die digitale Technik hilft Unternehmen dabei, Gesundheitsangebote einfacher zu gestalten. Es wäre schön, wenn möglichst viele Firmen dem Beispiel der heutigen Preisträger „Deutschlands aktivste Unternehmen 2017“ folgen.“, so Beckmeyer.

Katja Weigand betonte in Ihrer Ansprache die beeindruckende Fähigkeit eines jeden Unternehmens, mit den unterschiedlichsten räumlichen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen eine eigene Ausgestaltung der Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung für ihre Mitarbeiter entwickelt zu haben.

IFU/Hensel

27.05.2017

SPD & Friends Westhausen zu Besuch bei GEO DATA

Am 27. Mai 2017 begrüßte CEO Rudi Feil die SPD & Friends Westhausen bei GEO DATA. Die kleine Gruppe informierte sich über das Unternehmen und die Digitalisierung.

12.04.2017

IHK Digitalausschuss: Fünf Handlungsfelder sind definiert

IHK-Digitalisierungsausschuss Michael Belko von Carl Zeiss AG ist zum Vorsitzenden gewählt. 84 Prozent der Breitband-Anschlüsse sind nicht zukunftsfähig. Digitalisierung und Ausbau sollen rasch vorangetrieben werden.

In der konstituierenden Sitzung des neuen Digitalisierungsausschusses der IHK Ostwürttemberg wurde Michael Belko, Leiter der Konzernfunktion IT der Carl Zeiss AG, einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Das ehrenamtliche Gremium mit seinen 16 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft wird sich künftig mit den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg befassen.

Der neue Ausschuss der IHK Ostwürttemberg, der nach der Neuwahl der IHK-Vollversammlung 2016 ins Leben gerufen wurde, legt die ersten Schwerpunkte auf fünf Bereiche: Infrastrukturelle Voraussetzungen, Anpassung der Aus- und Weiterbildungsinhalte, Technologien und Prozesse, Datensicherheit (insbesondere für KMU) sowie das Bewusstsein einer digitalen Region in einem so genannten teilmetropolen Umfeld.

Der Ausschuss stellt das zentrale Beratungsgremium beim Thema Digitalisierung für die IHK-Vollversammlung dar. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle sagte: „Die Ausschussmitglieder repräsentieren eine breite Palette an Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Nur so werden wir in der Lage sein mit konkreten Maßnahmen und Projekten aber auch mit unseren Forderungen die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in Ostwürttemberg weiter zu verbessern. Alle Aktivitäten sollen schließlich dazu dienen, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu steigern, so Eberle.

Vorsitzender Michael Belko betonte, dass Vernetzung und Erfahrungsaustausch untereinander und mit den Mitgliedsunternehmen der IHK für die Arbeit des neuen Gremiums enorm wichtig seien. Eine große Herausforderung für die Firmen sieht Belko im Ausbau der Breitbandinfrastruktur. „Ein flächendeckend verfügbares und bezahlbares Breitbandnetz bis in den Gigabitbereich ist die Voraussetzung für die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Region“, erklärte der IT-Experte. Nur so könnten die Unternehmen neue digitale Geschäftsmodelle realisieren und die dafür nötigen Experten begeistern.

 

"Firmen können nicht acht Jahre aufs schnelle Internet warten."

- Michaela Eberle IHK-Hauptgeschäftsführerin

Rudi Feil, Geschäftsführer der Geo Data GmbH, präsentierte den Stand und Perspektiven der digitalen Infrastruktur in Ostwürttemberg. Feil betonte, dass die Bundesrepublik noch mehr tun müsse, um im weltweiten Wettbewerb digitale Spitze zu werden. Feil sagte: „Beim Thema Breitband liegt Deutschland zurück. Der Anteil der Glasfaser an allen stationären Breitbandanschlüssen ist in Deutschland sehr gering.“ Im Vergleich der OECD-Länder liege Deutschland in der Schlussgruppe. „Im ländlichen Raum sind lediglich knapp zwei Prozent der Anschlüsse direkt an Glasfasernetze angeschlossen. Im städtischen Raum sind es immerhin elf Prozent“, sagte Feil. Etwa 84 Prozent der Anschlüsse im ländlichen Raum seien nicht zukunftsfähig.

Die Strategie rascher umsetzen

„Hier wird der Handlungsbedarf im Hinblick auf unsere digitale Wettbewerbsfähigkeit sichtbar“, unterstreicht Michaela Eberle. „Aus regionalen Umfragen wissen wir, dass fast jedes technologieorientierte Unternehmen in der Region Digitalisierungsprojekte plant. Rund fünf Prozent der gewerblichen Wertschöpfung werden aus der digitalen Wirtschaft generiert. Es darf nicht sein, dass die Bundesregierung den Firmen mit ihrer digitalen Strategie 2025 zu verstehen gibt, dass diese noch acht Jahre aufs Hochgeschwindigkeitsinternet warten sollen.“sk

Mitglieder des Digitalisierungsausschusses: Michael Belko, Carl Zeiss AG; Rainer Bigalsky, Weleda AG; Prof. Dr.-Ing. Heinz-Peter Bürkle, Prorektor Hochschule Aalen; Werner Elbert, Hauff-Technik GmbH; Rudi Feil, Geo Data GmbH; Roland Fuchs, Landratsamt Heidenheim; Maximilian Grimminger, Kessler & Co.; Helmut Haas, Inneo Solutions GmbH; Hubert Herkommer, Kreissparkasse Ostalb; Dirk Jost, RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG; Reiner Kuderer, Telenot Electronic GmbH; Bernhard Palm, NetCom BW GmbH; Klaus Raab, Raab IT-Systemhaus GmbH & Co. KG; Heiko Rössel, Röwaplan AG; Martin Schiller, Voith Digital Solutions GmbH; Edgar Strommer, Leitz GmbH & Co. KG.

Quelle: TOP JOB

Netzspezialist GEO DATA ist Top-Arbeitgeber 2017

Das Unternehmen GEO DATA GmbH  wurde am 17. Februar 2017 von Wirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement in Berlin mit dem TOP JOB-Siegel für herausragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich konsequent für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen.

Seit 1990 ist GEO DATA in Deutschland, Luxembourg und der Schweiz in große Projekte in den Bereichen Telekommunikation, Glasfaser und Breitbandinternet eingebunden. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Westhausen wurde kürzlich von Wolfgang Clement mit dem TOP JOB-Siegel als einer der besten Arbeitgeber des deutschen Mittelstandes ausgezeichnet.

GEO DATA will im Zuge seiner Weiterentwicklung zum Komplettdienstleister in den nächsten Jahren von derzeit 70 auf mindestens 150 Mitarbeiter wachsen. "Wir nehmen mit unserem jungen, hochqualifizierten Team die Herausforderungen der digitalen Revolution an. Uns motivieren dabei ganz traditionelle Werte wie Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und Wertschätzung", so CEO Rudi Feil - Werte, die auch einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen.

Das schnelle Wachstum eröffnet motivierten Mitarbeitern ausgezeichnete Entwicklungs- und Aufstiegschancen. GEO DATA hat dafür gerade eine eigene interne Akademie eingerichtet, in der Kollegen und externe Experten fachspezifische Kenntnisse weitergeben. Die Juroren von TOP JOB lobten darüber hinaus zahlreiche Maßnahmen wie das umfangreiche Gesundheitsmanagement, die betriebliche Altersvorsorge und die vom Unternehmen gebotene Unfallversicherung.

In dem jungen Team kommt man Eltern mit individuellen Teilzeit- und Heimarbeitsangeboten entgegen. Weitere Schritte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden derzeit als Teil des Organisationsentwicklungsprozesses in einer Bachelor-Arbeit geprüft. Für Personalleiterin Christa Wöllner "ist es immer wieder faszinierend, was entsteht, wenn die Freiheit zum Denken und die Möglichkeiten zur Umsetzung von Ideen geboten werden." Dazu regen bei GEO DATA Thekengespräche,  Lab`s und Kongresse an.

Für die aktuelle „Top Job“-Runde haben sich 102 mittelständische Firmen beworben. 80 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 13.334 Mitarbeitende befragt. Rund 33 Prozent arbeitet in Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 26 nationale und 7 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 327 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 22 %.

 

Der Unternehmensvergleich „Top Job“

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit „Top Job“ an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.

 

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität führt die frühere compamedia-Geschäftsführerin und zeag-Gründerin, Silke Masurat, die beiden Projekte „Ethics in Business“ und „Top Job“ weiter. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

 

Ansprechpartner zeag GmbH

Silke Masurat

Geschäftsführerin

Telefon: 07531 / 58485-15

E-Mail: masurat@zeag-gmbh.de

www.topjob.de

Quelle: TOP JOB

07.02.2017

GEO DATA GmbH ist Dualer Partner der DHBW Heidenheim

GEO DATA GmbH freut sich bekanntgeben zu dürfen, dass sie dualer Partner der Hochschule Heidenheim ist. Dieses Jahr bietet GEO DATA den Studiengang Bachelor of Engineer an, welcher im Oktober 2017 startet.

GEO DATA Akademie: EsRI Inhouse Schulung

GEO DATA engagiert sich sehr dafür, seine Mitarbeiter ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungen anzubieten. Im hauseigenem Schulungsraum finden so im Rahmen der GEO DATA Akademie Vorträge, Workshops und Mentorings statt. 

So auch am 23.01.17 und am 24.01.17. Referent Philippe Rieffel von EsRI stellt Geoinformationssysteme (GIS) vor.

Zu Besuch bei GEO DATA: Roderich Kiesewetter (MdB)

Am 12. Januar 2017 begrüßten Geschäftsführer Herr Feil und Herr Hommel, Prokurist, Herrn Roderich Kiesewetter bei der GEO DATA GmbH.

Das sympathische Mitglied des Bundestages für Aalen-Heidenheim informierte sich über das Unternehmen, die Digitalisierung im Allgemeinen, sowie insbesondere den Stand des Breitbandausbaus in unserer Region.

Ein Kommentar von Herr Kiesewetter zu seinem Besuch: "Ein wirklich beeindruckender Besuch bei GEO DATA in Westhausen. Bin begeistert von so viel Innovation!" 

05.08.2016

Die Glasfaser als Basis

Westhausener Geo Data GmbH wächst rasch und betreut zwölf Kreise

Die Westhausener Geo Data GmbH plant den Ausbau von Glasfasernetzen. Zwölf Landkreise greifen aktuell auf die Dienstleistungen der Experten um Geschäftsführer Rudi Feil zurück. „Netzausbau ist kein Luxus – er schafft die Voraussetzung für eine gedeihliches Weiterentwickeln der Wirtschaft“, sagt der Firmenchef.

Westhausen. 2013 für rund 45 Mitarbeiter gebaut, beherbergt die Firmenzentrale mit einer Nutzfläche von 1400 Quadratmetern im Gewerbegebiet Waage heute bereits 75 Mitarbeiter. „Wir strukturieren die Arbeitsplätze derzeit um“, sagt Rudi Feil. Der Dienstleister, der mit eigenentwickelter Software vor allem den Netzausbau in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz vorantreibt, ist in den vergangenen Jahren rasch gewachsen. Insgesamt zählt das Unternehmen bereits 115 Beschäftigte – Tendenz steigend.

Die Digitalisierung werde die Welt rapide verändern, sie werde vernetzter und komfortabler. „Durch das Bereitstellen der Basistechnologien eines Glasfasernetzes wird auf unkomplizierte Weise Freiheit und Verbundenheit von Menschen erlebbar und nutzbar“, sagt Rudi Feil im bereits voll vernetzten Foyer der Firma, in dem via Flachbildschirm die neuesten Infos aus aller Welt flimmern. Eine intelligente Kommunikation brauche Hochleistungsnetze. Sie befähigten Kommunen dazu, attraktiver zu werden und ihre Zukunftsfähigkeit sicherzustellen – so das Credo Feils.

Er wirbt für ein Sensibilisieren für Zukunftsthemen. „Dabei müssen wir besser werden, damit Veränderungen schneller greifen können“, sagt er. Flächendeckend müssten Hochleistungs-Breitbandnetze entstehen, um die gewaltigen Datenströme der Zukunft managen zu können. „Künftig wird es viele dezentrale Rechenzentren geben, die auf ein starkes Netz angewiesen sind. Wir rechnen mit rund 30 solcher Zentren in der Region“, sagt er. Der Aspekt des Erreichens einer Redundanz spiele dabei eine wichtige Rolle. Die Ausfallsicherheit werde immer wichtiger.

Geo Data hat sich vor rund zehn Jahren auf das Planen und Errichten von Glasfasernetzen in allen Ausbaustufen spezialisiert. Aktuell werde eine Planung für den Anschluss von 85 000 Gebäuden im Alb-Donau-Kreis umgesetzt. Auch auf der Insel Rügen, in Wolfsburg und andernorts in Deutschland ist das Unternehmen tätig. „In Luxemburg haben wir drei Viertel der Vernetzung des Landes geplant“, erinnert sich Feil.

Mit eigenen Software-Produkten – die werden lediglich Kunden, nicht aber dem Wettbewerb zur Verfügung gestellt, – werden komplexe und feingliedrige Netzstrukturen geplant. Seit rund sieben Jahren plant Geo Data mit dem eigenen Software-Paket „Net Enterprise“ für seine Kunden Netze. Ein weiteres Controlling-Tool namens „Web Control“ hilft, das Bauzeiten-Management stets im Auge zu haben. „Dieses Tool wird beispielsweise von der Telekom deutschlandweit genutzt“, erklärt Feil. „In Einzelleistungen sind wir ebenso wie als Generalunternehmer involviert.“

Das Internet der Dinge werde auf dramatische Weise die Welt verändern. Diese Entwicklung schätzt Rudi Feil für sein Unternehmen als chancenreich ein. „Wir sind bereits mittendrin in der Zukunft. Geo Data begleitet auch weiterhin als wacher Player diesen Megatrend“, sagt er. 

© Schwäbische Post 05.08.2016 20:13

02.08.2016

Oettinger trifft Delegation aus Region

IHK Ostwürttemberg und Wirtschaftsvertreter tauschen sich bei der EU-Kommission zu digitalen Themen aus

EU-Kommissar Günther Oettinger nahm sich für eine achtköpfige Delegation der IHK Ostwürttemberg in Brüssel viel Zeit. Ziel der Gespräche war, die Digitale Agenda der EU sowie Fördermöglichkeiten kennenzulernen. Die Mitglieder der Reisegruppe wollen daraus Schlüsse für die Region ziehen – und Themen anschieben.

EU-Kommisar Günther Oettinger (4.v.li.) empfing die Delegationsteilnehmer (v.li.) Elmar Zillert, Klaus Moser, Charlotte Helzle, Prof. Manfred Träger, Raimund Koch, Martin Wilhelm, Michaela Eberle und Rudi Feil. (Foto: IHK)

 

Heidenheim/Brüssel. Die Themen Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Netzstrategie standen bei den Gesprächen im sternförmigen Gebäudes der Europäischen Kommission im Fokus. Der frühere Ministerpräsident, heute EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, hatte bei seinem Besuch in der Heidenheimer IHK im März die Einladung zur Reise ausgesprochen.

Im Gespräch gab der „europäische Schwabe“, wie er sich selbst gern nennt, einen Überblick darüber, was seiner Meinung nach alle herausfordern sollte. Es müsse schnell eine klare Kompetenzordnung bei den Netzen geben. „Wir haben ein blankes Kompetenzchaos“, kritisierte Oettinger. Deshalb müssten bei den heterogenen Netzen zumindest national jeweils die Strukturen klar geregelt werden. Im Straßennetz gebe es schließlich auch klare Zuständigkeiten. „Dabei sind mir Schlaglöcher lieber als die vielfach vorhandenen Funklöcher“, sagte Oettinger.

Sein Ansatz für eine integrierte Infrastruktur lautet: Wenige, aber leistungsfähige Player, die die Netze offen gestalten und dies orientiert am Bedarf des Datentransports und den Anforderungen der jeweiligen Nutzungsgebiete. Neutralisierung anstelle Perfektionierung solle dabei Beachtung finden – so das Plädoyer des EU-Kommissars.

Fachlich ins Detail ging es in der Generaldirektion für Digitale Industrie der Europäischen Kommission. Analog der Zusammensetzung der Gruppe aus Ostwürttemberg fand der mehrstündige Austausch über Wirtschaft, Arbeit, Bildung und Netzstrategie statt. Dr. Max Lemke, Leiter der Generaldirektion, gab einen Überblick über die Aktivitäten zur Digitalisierung der Industrie. Ein wichtiger Aspekt dabei war, wie die Kommission grenzüberschreitende, sogenannte „Innovation Hubs“ fördert. Die Fragestellungen der Ostwürttemberger in der Diskussion reichten von den Vernetzungsmöglichkeiten der Betriebstätten der Unternehmen mindestens auf europäischer Ebene, über die Konsumentenseite und wie diese zur Annahme neuer, digitaler Produkte gebracht werden, bis hin zur Frage nach der künftig notwendigen Qualifizierung und Einbindung der Digitalisierung in die Hochschulbildung.

Über die Veränderungen der Bedarfe auf dem Arbeitsmarkt schilderte Generaldirektionsmitglied Alexander Riedl europaweite Zahlen und erklärte die Ziele der „Koalition für digitale Arbeitsplätze und Kompetenzen“. So hätten im EU-Durchschnitt 37 Prozent der Arbeitnehmer unzureichende digitale Kenntnisse. Deutschland liege mit rund 20 Prozent deutlich darunter – was aber Rang sechs innerhalb der EU entspricht. Dennoch, so Riedl, fehlten schon heute mehrere Hunderttausend Arbeitnehmer im IT- und Kommunikationsbereich – insbesondere in wirtschaftsstarken Regionen.

Dr. Robert Henkel vertiefte die Informationen zur Breitbandstrategie der Kommission. So sei ein Hauptziel der Bemühungen der Digitalbinnenmarkt. Innerhalb diesem solle in der EU der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gesichert werden. Bürger und Geschäfte sollten nahtlos zugreifen und Online-Tätigkeiten unter Bedingungen des gesunden Wettbewerbs ausüben können. Ein konkretes Ergebnis der Arbeit der Generaldirektion sei beispielsweise die „cost reductive direction“. Dahinter verbirgt sich eine Regelung, die ab dem kommenden Jahr in Deutschland gilt und die Akteure dazu verpflichtet, Potenziale wie bestehende Lehrrohre anzugeben und zur Nutzung frei zugänglich zu machen. Insgesamt beliefen sich die EU-Förderinstrumente im digitalen Bereichvon 2014 bis 2020 auf insgesamt über neun Milliarden Euro.

Am späten Nachmittag schloss sich ein Besuch in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU an. Hintergründe zur Arbeit der Landesvertretung in Brüssel und eine Einschätzung zu den derzeit akuten Themen gab Eyke Peveling, stellvertretender Direktor der Vertretung. Die Brexit-Verhandlungen könnten „eine riesige Baustelle“ werden. Peveling verwies auf die einstigen Gespräche mit Grönland: Sie hätten fünf Jahre angedauert. Mit Großbritannien bestünden weit mehr Verflechtungenauf vielen Ebenen. Bei der Beziehung der EU zur Türkei seien nach dem versuchten Militärputsch die Sorgen um einiges größer geworden. Das viel diskutierte TTIP-Abkommen sei zumindest mittelfristig derzeit nicht in Sicht – auch durch den bevorstehenden Wechsel im US-Präsidentenamt.

Am zweiten Tag stand ein Besuch bei der Vertretung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) auf dem Programm. Dr. Günther Lambertz, Leiter des DIHK in Brüssel, informierte über Aufgaben und Arbeit der DIHK-Vertretung auf EU-Ebene. Das europäische Parlament der Unternehmen bei „Eurochambers“ erläuterte Kathrin Jeanecke. Die Organisation vertritt mehr als 20 Millionen Unternehmen durch 45 Mitglieder. Abschließend berichtete Barbara Fabian über die aktuellen EU-Initiativen zur Stärkung der praxisnahen Ausbildung. sk

02.08.2016 Schwäbische Post

25.07.2016

Schnelles Internet für alle Eschacher Teilorte

Gemeinderat Eschach stimmt nach intensiver Diskussion Investition von 210 623 Euro für Breitbandausbau zu.

 

Die Eschacher Teilorte Kemnaten, Waldmannshofen, Seifertshofen, Vellbach und Helpertshofen werden in naher Zukunft an das schnelle Internet angebunden. Dem Beschluss vorausgegangen war am Montagabend im Eschacher Gemeinderat eine lange Diskussion um die Finanzierung.

Andrea Rohrbach

Eschach. Nathalie Hess vom Planungsbüro „Geo Data“ erläuterte den Eschacher Gemeinderäten und den zahlreich erschienenen Zuhörern am Montagabend, in welcher Form die verschiedenen Teilorte von Eschach mit dem schnellen Internet verbunden werden könnten. Unterschieden wird bei den Anschlussarten in FTTC-Anschlüsse und FTTB-Anschlüsse. FTTC bedeutet, hier werden die Glasfaserleitungen bis zum nächstgelegenen Verteilerkasten verlegt und über die bestehenden Telekom-Kupferkabel in die Häuser weitergeleitet. „FTTB ist die Zukunft“, so Hess, diese Technik bringt das Glasfasernetz direkt ins Haus.

Der Status Quo sieht vor, dass eine Backbone-Trasse, die Hauptader für Glasfaser, durch den Landkreis umgesetzt wird. Sollte die Gemeinde jetzt mit aufspringen, fielen für Eschach nur die Material- und Verlegungskosten von 31 773 Euro an. Eine Gesamtkostenschätzung des Ingenieurbüros „Geo Data“ erbrachte eine Kostenaufstellung. Für den Teilort Kemnaten würde ein Internetanschluss im FTTC-Verfahren einen Eigenanteil von 8155 Euro kosten. Seifertshofen, weil nah an der Trasse gelegen, würde im FTTC-Verfahren für 1465 Euro angeschlossen. Für die FTTB-Anschlüsse fallen in Vellbach 47 021 Euro und in Helpertshofen 50 176 Euro an. Der dickste Brocken wäre Waldmannshofen mit 72 033 Euro im FTTB-Verfahren. Der Teilort Ziegelhütte wurde von der FTTB-Planung ausgeschlossen, der Eigenanteil der Gemeinde betrüge hier 51 000 Euro für drei Hausanschlüsse. Die Ziegelhütte soll an das FTTC-Netz von Seifertshofen angeschlossen werden. Alles in allem betragen die Gesamtkosten für den geplanten Ausbau 414 793 Euro, dabei sei mit Fördergeldern in Höhe von 204 170 Euro zu rechnen.

Um die Finanzierung der von der Gemeinde zu tragenden 210 623 Euro wurde heftig diskutiert. Gemeinderat Matthias Stadelmeier stellte den Antrag, die Anbindungen ohne den Teilort Waldmannshofen zu verwirklichen und für diesen eine „andere technologische Lösung zu suchen“. Der Antrag wurde abgelehnt. Bürgermeister Jochen König konnte vermelden, „im Haushaltsjahr 2017 wurden bereit 50 000 Euro für den Anschluss der Teilorte mit schnellem Internet veranschlagt“. Weitere 150 000 Euro seien für den Bau eines Gehwegs eingestellt worden. „Dann muss man eben die Verwirklichung des Gehweges verschieben“. König sagte: „Wir können das schultern.“.

Kämmerer Klaus Schühle sagte, das Haushaltsjahr 2016 bringe gute Gewerbeeinnahmen, eingestellte Kredite seien nicht benötigt worden. Am Ende stimmte die Mehrheit der Räte zu, das Ingenieurbüro „Geo Data“ mit der Ausführungsplanung und der Erstellung der Förderanträge zu beauftragen. Mit der Verlegung der Backbone-Trassen des Ostalbkreises können die Maßnahmen 2016 und 2017 umgesetzt werden.

© Schwäbische Post 25.07.2016

12.05.2016

Ereignisreiche Etappe nach Münster

„Laufen für den VfR“, Teil 8

Gespickt mit zahlreichen Überraschungen war die drittletzte Etappe des „Projekts 640“ von Gramschatz nach Münster. VfR-Aufsichtsrat Michael Weißkopf ist in Münster angekommen. Am Freitag geht es weiter nach Jagstzell.

Das Wetter spielt mit: Nach kurzem Nieselregen am Morgen bleibt auch die 8. Etappe des „Projekts 640“ trocken. Die erste Überraschung wartet bei Kilometer zehn. Als Michael Weißkopf die Ortschaft Versbach passiert, treten Schwager Tobias Graf mit seiner Frau Stephanie sowie Weißkopfs Ehefrau Natascha hinter dem Wohnmobil vor. Auf dem Weg zum großen Finale erhält der 44-Jährige jede nur mögliche Unterstützung, nachdem am Vorabend auch Sohn Jonas im Teamquartier vorbei schaute.
In Würzburg passiert Weißkopf die erste Fernsehkamera, der unterfränkische Regionalsender berichtet über „Projekt 640“ und den anstehenden Empfang in der Flyeralarm-Arena bei den Würzburger Kickers. Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer, Sportvorstand Rüdiger Schmitt und Pressesprecher Fabian Frühwirth erwarten die VfR-Delegation mit erfrischenden Getränken und Obst. „Hut ab und allergrößten Respekt vor dieser Leistung. Ich bin letztes Jahr meinen ersten Halbmarathon gelaufen, danach konnte man mich zwei Tage nicht gebrauchen. Wir freuen uns natürlich, dass Michael Weißkopf auch hier bei uns in Würzburg Halt macht. Das ist eine schöne Geste und zeigt, dass Sport verbindet“, sagte Sauer. Die Kickers–Verantwortlichen überreichen dem VfR-Aufsichtsratsmitglied ein aktuelles Trikot, dieser revanchiert sich mit einem Satz Laufaktionsshirts.
Auf den nächsten 15 Kilometern kommen Michael Weißkopf und Tobias Graf etwas von der geplanten Route ab. Doch Hilfe ist nicht weit. Daniel Largé ist gerade mit dem Rad unterwegs und weist der VfR-Crew den richtigen Weg. Michael Weißkopf staunt nicht schlecht, als der 17-Jährige erzählt, dass er sich täglich auf den VfR-Kanälen über die Aktion auf dem Laufenden hält. Auch hat er bereits eine sportliche Verbindung mit Aalen. „Beim DFB-Pokalspiel Anfang der Saison gegen den 1. FC Nürnberg war ich in der Scholz Arena und bin damals 130 km hin geradelt“, berichtet der „Club“-Fan.
Gegen 17 Uhr erreicht Weißkopf das Etappenziel Münster. Die 8. Etappe wurde präsentiert von der Firma GEO DATA.

© Schwäbische Post 12.05.2016

21.03.2016

Mit Glasfaserkabel die Zukunft sichern

Gemeinderat Heuchlingen beschließt Breitbandversorgung für den ganzen Ort – „Ausbau unumgänglich“

Sie war das große Thema am Montag im Heuchlinger Gemeinderat: Die Breitbandversorgung des Orts. Einstimmig sprach sich das Gremium für eine alle örtlichen Bereiche umfassende Lösung aus – und beantragt nun die dazu notwendigen Fördermittel.

Harald Pröhl

Heuchlingen. „Ist der Ostalbkreis im Bereich Breitbandversorgung ein Notstandsgebiet – oder vielleicht sogar ganz Baden-Württemberg?“, fragte Bürgermeister Peter Lang mit Blick auf die aktuelle Versorgungssituation. Oder gebe es demnächst Glasfaserkabel für jedes Haus? Heuchlingen sei nach dem Breitband-Atlas eigentlich gut versorgt – allerdings gebe es Lücken. Vor allem im gewerblichen- und im Außenbereich. Nun habe der Ostalbkreis eine Konzeption vorgelegt, die mittels Förderanträgen diese Entwicklung vorantreiben will. Dabei bestehe das Dilemma, dass die lukrativen Gebiete kommerziell versorgt würden, die weniger gewinnträchtigen verblieben bei den Gemeinden. So stellten sich für Heuchlingen die Fragen: Wo wollen wir hin? Was gehen wir an? Prioritäten müssten festgelegt werden.

Die für Heuchlingen notwendige Vorgehensweise erklärte Natalie Hess von Geo Data. Das noch nicht Abgedeckte müsse berücksichtigt und die zu versorgenden Bereiche festgelegt werden. Das Konzept umfasse Möglichkeiten zu Förderungsgeldern – und stelle klar, was die Gemeinde leisten müsse. Insgesamt ergäben die Schätzung nach heutigem Stand eine Gesamtsumme von rund 795 000 Euro, wobei die Förderung bei 395 000 Euro liege und somit der Eigenanteil der Gemeinde um die 403 000 Euro. Ziehe man davon 165 000 Euro als Kosten für die Hausanschlüsse ab – die seien theoretisch privat zu bezahlen – verblieben 238 000 Euro bei der Gemeinde. Dabei stelle sich die Frage, meinte der Bürgermeister, ob die Anlieger zu einer Kostenbeteiligung von bis zu 2000 Euro bereit seien. Überhaupt seien die Zahlen geschätzt – und Abweichungen leicht möglich. Insgesamt, stellte Natalie Hess vor, kämen Heuchlingen selbst, die Teilorte Holzleuten und Brackwang, dann zwei Gewerbegebiete und die Außenbereiche in Frage.
Letztlich wurde eine alle Ortsbereiche umfassende Lösung einstimmig beschlossen. „Wir müssen es machen“, sagte Gemeinderat Gerd Hägele, „die hohe Förderung ist die Chance.“ Als für die zukünftige Entwicklung Heuchlingens wichtig sieht auch Gemeinderat Georg Schmid den Ausbau an. Wenn man als Gemeinde attraktiv bleiben und weitere Landflucht vermeiden wolle, sei dieser „Ausbau unumgänglich“, war der allgemeine Tenor.

© Schwäbische Post 21.03.2016 22:16

Schnelles Internet für alle Bürger

Gemeinderat Stödtlen fasst Grundsatzbeschluss für den Breitbandausbau-Nord

Einen deutlichen Schritt nach vorne macht Stödtlen mit dem Breitbandausbau, von dem alle Ortsteile in der Gemeinde profitieren sollen. Im Gemeinderat wurde jetzt der Grundsatzbeschluss für den Breitbandausbau-Nord gefasst.

ACHIM KLEMM

Stödtlen. Der Beschluss weist sozusagen den Weg in eine moderne Zukunft in Stödtlen. Lange haben beispielsweise die Ortsteile Strambach und Regelsweiler darauf gewartet, endlich mit dem schnellen Internet und Glasfaserverbindung ausgestattet zu werden, verfügen diese beiden Ortsteile doch nur über recht schwache Bandbreiten und langsame Übertragungsgeschwindigkeiten. Das soll nun bald Vergangenheit sein. „Der Zeitpunkt für einen Breitbandausbau ist gut. Es sind die wesentlichen Fragen geklärt worden. Die Voraussetzungen für einen Ausbau bei uns sind geschaffen worden“, erklärte Bürgermeister Ralf Leinberger im Gemeinderat. Leinberger machte die Gründe für einen Ausbau konkret. „Die Internetverbindung in den nördlichen Ortsteilen ist aufgrund der Entfernung zur Vermittlerstelle überwiegend schlecht. Durch den Ausbau werden mit den Ortsteilen Regelsweiler und Gaxhardt der zweit- und drittgrößte Ortsteil in unserer Gemeinde mit dem schnellen Internet versorgt.“

Positiv zu sehen sei auch, dass das Gewerbegebiet unmittelbar an der Strecke liege. „Im Moosweg und in Teilen des Gewerbegebietes sind bereits Leerrohre vorhanden“, so Leinberger weiter. Weitere Ausbauschritte sollen später folgen mit der Breitbandversorgung der östlichen, südlichen Ortsteile und der Mitte Stödtlens.
Nathalie Hess von der Geo Data GmbH aus Westhausen als Planungsunternehmen, gab danach weitere Erläuterungen zum Ausbau und den Kosten. Die Gesamtkosten für den Breitbandausbau-Nord liegen bei 595 000 Euro, wovon die Gemeinde einen Anteil von 173 000 Euro zu tragen habe. Die Gemeinde verlege jedoch nur bis zur Grundstücksgrenze. Ein einheitlicher Preis für den Hausanschluss wird empfohlen. Bürgermeister Leinberger nannte hier zwischen 500 und 1000 Euro als realistisch.
„Dies ist noch verträglich“, urteilte er. Nach dem Ausbau der nördlichen Ortsteile würden beispielsweise die Haushalte in Gaxhardt und Regelsweiler über 50 Megabit an Bandbreite verfügen.
Nathalie Hess stellte die Bedeutung des Breitbandausbaues in der heutigen Zeit heraus, der schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht: „Für fast 90 Prozent der Betriebe ist das schnelle Internet wichtig, noch vor dem Verkehr. Kann dies eine Gemeinde auf Dauer nicht bereitstellen, besteht die Gefahr, dass die Unternehmen abwandern.“
Der Gemeinderat beauftragte die Geo Data aus Westhausen mit der weiteren Planung für den Breitbandausbau in Stödtlen. Zusammen mit der Gemeinde werden nun entsprechende Förderanträge beim Land gestellt. Außerdem fragt die Gemeinde bei den Gewerbetreibenden den Bedarf an Hausanschlüssen ab. Den Betreiber für das Internet sucht der Verband Komm. Pakt.Net.

© Schwäbische Post 19.02.2016

17.02.2016

Kommune setzt auf Glasfaser

Der Ellenberger Gemeinderat treibt den Breitbandausbau auf dem Gemeindegebiet voran

Die Steinackersiedlung in Ellenberg und der Teilort Breitenbach sollen ans Erdgasnetz angeschlossen werden. In diesem Zuge will die Gemeinde Leerrohre zum Breitbandausbau verlegen. Der Gemeinderat fasste in seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss.

FRANZ RATHGEB

Ellenberg. Der Landkreis will im Zuge seiner kreisweiten Breitbandinitiative ein kommunenübergreifendes Glasfasernetz (Backbone-Netz) mit sogenannten PoP-Stationen (Point of Precense) aufbauen. Je nach Größe einer Gemeinde sind ein oder mehrere solcher Übergabestationen (PoP) vorgesehen. Die einzelnen Wohnplätze sollen von diesen Stationen aus erschlossen werden.

Der Ellenberger Bürgermeister, Rainer Knecht, treibt parallel zum Landkreis die Planungen für den Breitbandausbau auf seinem Gemeindegebiet voran. Mit den Planungen wurde bereits im Vorjahr die Firma Geo Data beauftragt. Die Zeit drängt, bereits in diesem Frühjahr soll mit der Sanierung der ältesten Siedlung im Hauptort begonnen werden. In diesem Zuge sollen in der Steinackersiedlung zur Breitbanderschließung verlegt werden. Parallel dazu ergibt sich die Chance, dass die Teilorte im „nördlichen Tal“ per Glasfaser erschlossen werden können.
Für beide Bereiche müssten rechtzeitig Zuschussanträge gestellt werden. Zudem müssten die Pläne der Gemeinde mit denen des Landkreises abgestimmt werden. Der Ellenberger Schultes erinnerte am Montagabend seinen Gemeinderat an die Sitzung im Dezember 2015, in der Manuel Hommel von der planenden Firma Geo Data einen Zwischenbericht vorstellte.
In Bezug auf die kreisweite Breitbandinitiative gab es im Januar ein gemeinsames Informations- und Abstimmungsgespräch mit den Bürgermeistern im Landratsamt. Details zu Ellenberg wurden bei einem nachfolgenden, separaten Termin besprochen.
Knecht schlug seinem Gemeinderat vor, dass die Gemeinde in der Steinackersiedlung und in Breitenbach auf eigene Kosten Hausanschlüsse fürs Glasfasernetz verlegen lässt. Im aktuellen Haushalt und fürs kommende Jahr seien jeweils 200 000 Euro eingeplant. Die Leerrohre sollen später an einen Betreiber vermietet werden. Hierzu müsse die Firma Geo Data entsprechende Detailpläne liefern und die Förderanträge ausarbeiten.
Parallel zu den Fördermitteln müsse eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragt werden, erklärte Knecht. Diese sei erforderlich, dass mit den Bauarbeiten in der Steinackersiedlung begonnen werden könne, bevor der Bewilligungsbescheid über einen etwaigen Zuschuss vorliege.
Ferner berichtete Knecht von der Chance, dass das „südliche Tal“ per Glasfaser erschlossen werden kann. Das Backbone-Netz des Landkreises enthalte eine von Beersbach nach Kraßbronn führende Trasse. Von Kraßbronn aus könnten Eiberg, die Eiberger Sägmühle und möglicherweise auch der Zwiebelhof ans Breitbandnetz angeschlossen werden.
Der Gemeinderat befürwortete einstimmig, dass die Firma Geo Data die Förderanträge ausarbeiten und über das Landratsamt einreichen soll. Die Verwaltung wurde ermächtigt, der Firma Geo Data bei Bedarf weitere Planaufträge zu erteilen.

© Schwäbische Post 17.02.2016

02.02.2016

Schnelles Internet auf dem Lande

Aufhausen wird im Juli ans Breitbandnetz angeschlossen – Stadt und Land investieren 78 000 Euro

Bopfingens Teilort Aufhausen erhält schnelles Internet. Wohl im Juni 2016, „am besten noch vor der Mess“, wie Bürgermeister Dr. Gunter Bühler hofft, soll der neue Service in Betrieb gehen. Die Netcom BW wird für den Netzwerkbetrieb sorgen. Dies hat Bopfingens Gemeinderat beschlossen.

Bopfingen. Schnelles Internet gehört heute zum Lebensstandard, hat einen fast ähnlich hohen Stellenwert wie fließendes Wasser oder Strom. Besonders im ländlichen Raum sehen sich die Menschen im Nachteil, was die Versorgung mit schnellem Internet belangt. Zurecht, denn anders als in Großstädten oder Ballungsräumen lässt sich hier für Netzwerkbetreiber nicht so viel verdienen.

Die Situation auf dem Breitbandnetzmarkt
Einst gab es die staatliche Post, die einen gesetzlich untermauerten Versorgungsauftrag hatte. Dieser zwang den Staatsbetrieb auch dort Kommunikationsleitungen zu verlegen, wo nachher nicht die Summen zu verdienen waren, die die Investitionskosten betriebswirtschaftlich rechtfertigen konnten.
Die Post ist längst privatisiert und andere Akteure tummeln sich auf dem Markt. Diese haben aber keinen gesetzlich definierten Versorgungsauftrag und investieren als Wirtschaftsunternehmen nur noch dort, wo es sich rechnet.
Nachdem kleinere Kommunen wie auch Bopfingen in der Vergangenheit erfahren haben, dass sich kein Anbieter findet, der bereit ist, das Leerrohrnetz zu bauen, Kabel für schnelles Internet zu verlegen und ein Netz zu betreiben, gingen sie in die Offensive und bauten Leerrohrnetze in Eigenleistung. Steht erst einmal diese Infrastruktur, so wird sich schon ein Netzbetreiber finden, der diese pachtet, seine Leitungen verlegt und dann das Netz betreibt. So dachten die Kommunen – und irrten sich. Denn Netzbetreiber zeigten auch dann nur wenig Interesse.
Diese Erkenntnis wiederum veranlasste die Landesregierung in Stuttgart dazu, ein entsprechendes Zuschussprogramm aufzulegen. Und das funktioniert so: Der Netzbetreiber definiert, wie viel es ihn kostet, Leitungen und aktive Technik zu beschaffen und zu installieren und teilt diese Summe als „Deckungslücke“ dem Auftraggeber, der Kommune, mit. Stuttgart bezahlt dann die Hälfte dieser Deckungslücke bis zu einem Betrag von maximal 150 000 Euro. Der Rest bleibt an der jeweiligen Kommune hängen.

So läuft es in Bopfingen mit dem schnellen Internet
Genau so, wie zuvor in Kerkingen und Trochtelfingen, wo die Stadt zusammen rund 70 000 Euro aufbringen musste, kommt es nun auch in Aufhausen. Sieben Mal sei hier das europaweit ausgeschriebene Leistungsverzeichnis über den Betrieb des Hochgeschwindigkeitsnetzes von Interessenten angefordert worden. Ein Angebot habe nur die Netcom BW abgegeben, berichtete Tiefbauamtsleiter Klaus Böhm im Gemeinderat. Fachtechnisch geprüft worden sei das Angebot von Geodata in Westhausen, vertragsrechtlich vom Stuttgarter Rechtsanwaltsbüro iuscomm. Resultat in beiden Fällen: Das Angebot entspricht allen Anforderungen.
Das Angebot der Netcom BW sieht für die Überlassung des Leerrohrnetzes kein Pachtgeld vor. Netcom definiert eine „einmalige Deckungslücke von 77 486 Euro brutto“. Das Land wird diese Rechnung für die Stadt durch einen 50-Prozent-Zuschuss von 38 743 Euro mildern. Erst wenn das Regierungspräsidium den Zuschuss genehmigt hat, wird der Vertrag mit der Netcom BW wirksam.
Neben der EnBW ODR AG sind die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke und die Netze BW GmbH Anteilseigner der NetCom BW, die ihren Firmensitz in Ellwangen hat. Ab Juli 2016 soll Aufhausen über schnelles Internet verfügen. Die technischen Leistungen für Netcom BW umfassen die Schaffung der aktiven Technik, das Erbringen der Mehrfachdienste (Internet, Fernsehen, Telefonie), der Servicequalität, des Störungsservices und der Qualität des Netzbetriebes.
Mit der in Aufhausen zu schaffenden Infrastruktur seien Übertragungsraten von 50 MBits/s machbar, sagte Böhm. Im Umkreis von jeweils 600 Metern um die beiden Verteilerkästen – bei der Feuerwehr und bei Installation Regele in der Brühlstraße – sei diese Übertragungsrate gemessen worden, beantwortete Böhm eine entsprechende Frage von Aufhausens Ortsvorsteher Helmut Stuber.
Das Tarifmodell der Netcom BW sehe derzeit für Kunden Verträge mit Übertragungsraten von bis zu 16 MBits/s, bis zu 25 Mbits/s und bis zu 50 MBits/s vor, sagte Böhm weiter.
Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussantrag einstimmig zu.
Die Ausschreibungen für den Netzbetrieb in Baldern sind der nächste Schritt in Sachen städtischer Internetoffensive. Die Stadt rechnet hier mit Kosten in ähnlicher Höhe wie in Aufhausen.

© Schwäbische Post 02.02.2016

02.02.2016

Schnelles Internet für Tailfingen

Albstadt - Schon im April soll in Tailfingen mit dem Breitbandausbau begonnen werden. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einem breit angelegten Beschlussvorschlag zugestimmt – wenn der auch noch Verbesserungsbedarf birgt "FTTP" ist in aller Munde, steht für "Fibre to the Building" und damit für "Glasfaser bis zum Haus". Das soll nun auch in Albstadt Einzug halten, gehört der Zollernalbkreis doch schon seit 2012 zur "Modellregion Breitbandausbau", zusammen mit den Kreisen Reutlingen und Tübingen. Im Auftrag der Drei hat die Geo Data GmbH aus Westhausen die Versorgungssituation eruiert, hat geprüft, welche Anbieter wo vertreten sind und welche In­frastrukturen für schnelle Datenleitungen bereits bestehen. Das war die Basis für die Planung eines überörtlichen Glasfasernetzes, die derzeit an die aktuellen Entwicklungen angepasst wird. 

Ihre Breitbandstrategie für Margrethausen und Lautlingen hat die Geo Data nicht weiter verfolgt, weil die beiden Stadtteile – ebenso wie Pfeffingen und Ebingen – von einem VDSL-Ausbau der Telekom profitierten, die nun im Vorwahlbereich "07431" einen Vectoring-Ausbau plant, während gleichzeitig die Glasfasernetz-Planung weiter verfolgt wird und in Neubaugebieten sowie bei Straßenbaumaßnahmen Leerrohre verlegt werden. 

In Tailfingen, wo Bauarbeiten in der Stadtmitte anstehen, werden ebenfalls Leerrohre für die Glasfaseranbindung verlegt. Geo Data hat den Auftrag für ein umfassendes Netzkonzept für einen Bereich mit 280 Hausanschlüssen: zwischen der Petruskirche, der Goethestraße, der Martin-Luther-Straße und der Bauernscheuer. 

Doch wie bei vielen anderen Themen läuft es auch hier: Die Bundesregierung gibt ein Ziel vor – Breitbandversorgung mit 50 Mbit pro Sekunde bis 2018 – und die Kommunen müssen es umsetzen, was in der Modellregion bereits geschieht. Weil seit August ein Förderprogramm des Landes in Kraft ist, können jetzt auch Landkreise beim Bau von Breitband-Glasfasernetzen unterstützt werden – mit 90 Prozent der förderfähigen Kosten für Planungen. 

Kommunen hoffen auf Synergieeffekte
In punkto Kostenrabatt, Zuschüsse und Fachwissen hoffen die Gemeinden im Landkreis auf Synergieeffekte, zumal mit zunehmender Netzgröße die Chance steigt, dass einer oder mehrere Betreiber sich dafür finden und die Kommunen für den Betrieb der kommunalen Netzinfrastruktur Pachtgeld erhalten.

Der Zollernalbkreis ist für 24 Kommunen dem Verbund "Komm.Pakt.net" beigetreten, der sie beim Breitbandausbau unterstützt, und will das Breitband-Glasfasernetz überall ausbauen, wobei noch geklärt werden muss, wie die Investitionskosten, die nicht nur Zuschüsse abgedeckt sind, finanziert werden.

Nächster Schritt ist dann die Feinplanung als Basis für die Ausschreibung. Jene für die Feinplanung selbst soll noch im Frühjahr 2016 veröffentlicht werden. Der Kreis hat angeboten, die FTTB-Planung für alle seine Kommunen auszuschreiben, was der Gemeinderat Albstadt mit einstimmigem Beschluss in seiner jüngsten Sitzung goutiert hat. 

"Ein Schritt in die richtige Richtung", kommentierte CDU-Stadtrat Olaf Baldauf, bedauerte aber, dass die Stadt "leider nur 50.000 Euro" an Haushaltsmitteln bereitstellt. Außerdem bat Baldauf, selbst Unternehmer, darum, "Tempo aufzunehmen und bei der Suche nach weiteren Netzbetreibern dran zu bleiben: "Mehrere Anbieter beleben das Geschäft."

Karina Eyrich, 02.02.2016, Schwarzwälder Bote

November 2015

Land fördert Glasfaser in Rot an der Rot und Schwendi

Minister Alexander Bonde (vorne Mitte) überreichte die Zusschussbescheide an die Bürgermeister (v. l.) Günther Karremann (Schwendi), Christopher Eh (Dietenheim), Robert Balle (r.; Rot an der Rot) und Thomas Wonhas (2. v. r.; Tannheim). Landrat Dr. Hei (Foto:SZ- Gerd Mägerle) 

Biberach sz Damit der Breitbandausbau vorangeht, hat Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum, am Freitag im Landratsamt Zuschussbescheide für zwei interkommunale Projekte überreicht. Die Gemeinen Rot an der Rot und Tannheim erhielten 2,3 Millionen Euro und die Gemeinde Schwendi zusammen mit der Stadt Dietenheim 464100 Euro, um ein Breitbandnetz aufzubauen. Im Fall von Schwendi/Dietenheim sollen noch weitere rund 1,4 Millionen Euro vom Land fließen. Das Geld stammt aus sogenannten „Breitband-Offensive 4.0“, die die Landesregierung im Sommer gestartet hat. 

Sein Haus sei heute zwar nur Gast- und nicht Zuschussgeber, sagte Landrat Dr. Heiko Schmid zu Beginn, der Landkreis sei aber inzwischen dabei, die Breitbandversorgung mit Blick auf das ganze Kreisgebiet zu planen (die sogenannte „Backbone-Planung“). Einige Gemeinden wie Rot an der Rot und Schwendi hätten sich bereits auf den Weg gemacht und die Planung bereits selbst vorangetrieben. Er sei deshalb froh darüber, dass dies vom Land finanziell unterstützt werde. 

Auf den Gemarkungen von Rot an der Rot und Tannheim, insgesamt rund 95 Quadratkilometer, sollen – gegliedert in vier Bauabschnitte – rund 32 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden, um auch die Teilorte der beiden Gemeinden an das schnelle Internet anbinden zu können, erläuterte Rots Bürgermeister Robert Balle dem Minister. „Das ist auf unserer großen, ländlich strukturierten Gemarkung nicht einfach und bedeutet einen hohen Aufwand.“ Die Planungen seien inzwischen abgeschlossen. „Deshalb sind wir froh über das Geld, das wir vom Land bekommen, und wollen zügig mit dem bau beginnen“, so Balle. Die Investition sei notwendig, um Gewerbebetriebe am Ort halten und attraktive Baugebiete anbieten zu können. Über den Betreiber des Glasfasernetzes werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. 

Dierektanbindung für Schulen

Das Ausbauprojekt in Schwendi/Dietenheim ist in drei Bauabschnitte gegliedert, wovon der erste nun vom Land bezuschusst wird. Die Zuschussbescheide für die beiden weiteren sollen aber noch vor Weihnachten kommen, kündigte Minister Bonde an. Angeschlossen ans Glasfasernetz werden die Hauptgemeinde Schwendi sowie deren Teilorte und der Dietenheimer Teilort Regglisweiler. „Auch alle Schulen in den Teilorten erhalten eine Direktanbindung“, sagte Schwendis Bürgermeister Günther Karremann. Für rund 2,45 Millionen Euro werden etwa 33 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Der Gemeindeanteil an den Gesamtkosten beträgt lediglich 350000 Euro. „Darüber bin ich sehr froh“, so Karremann. Mit dem ersten Bauabschnitt wurde bereits begonnen, die weiteren sollen nächstes Jahr folgen. Wer das Netz betreibt, wird später entscheiden. 

Bonde bezeichnete eine schnelle Internetverbindung als wichtiges Merkmal einer guten Infrastruktur. „Wir müssen dafür sorgen, dass der ländliche Raum so gut ausgestattet ist, wie die Städte.“ Baden-Württemberg liege bei der Versorgung inzwischen in der Spitzengruppe der Bundesländer, „aber wir brauchen die Versorgung flächendeckend. Auch da, wo der freie Markt versagt“. Das Land werde weiter Mittel für den Ausbau bereitstellen, „entscheidend ist, dass die Kommunen den Förderrahmen auch nutzen“.

Schwäbische Zeitung, 27.11.2015

Messe / Events / Veranstaltungshinweise

2017 ist GEO DATA auf folgenden Messen mit einem Stand vertreten:


Aalener Industriemesse - AIM for students

18. Oktober 2017

Von den Studierenden seit 1994 einmal jährlich organisiert, mit ca. 140 Ausstellern, richtet sich diese Messe primär an die Studierenden und Professoren der Hochschule Aalen, zieht aber auch viele Besucher der umliegenden Regionen nach Aalen.

www.aim-for-students.de

GEO DATA Hack

03.-05. November 2017

GEO DATA lädt zum ersten Hackathon zur Feier des "Gimme Fibre"-Days. 48 Stunden lang wird gecodet, designed und entwickelt. Nähere Informationen folgen bald!